Winterthurs traurige Vorreiterrolle beim flächendeckenden Tempo 30

Winterhur führt um die ganze Altstadt herum flächendeckend Tempo 30 ein. Auch grosse Industrie- und Durchgangsstrassen wie die Technikumsstrasse werden nicht ausgenommen. Die lenkende Wirkung der Tempo 30 Zonen wird dadurch aufgegeben, der Verkehr wird in die Wohnquartiere zurückkommen. Statt vernünftigen Massnahmen setzt man also auf sinn- und hirnlose Zwängerei. Lärmtechnisch ist das Ganze sowieso völlig sinnlos, nicht nur bei Steigungen führt Tempo 30 sogar zu mehr Lärm.

Bis zu den Herbstferien sollen die rotgrünen Visionen umgesetzt werden. Die „Argumente“ sind die üblichen: Eine angebliche Aufwertung des Strassenraums und eine angebliche Reduzierung des Lärms.
In Wirklichkeit führt Tempo 30 zu keiner massgeblichen Lärmreduzierung, und der Verkehr wird wieder durch die Wohnquartiere fliessen, was zu einer grösseren Lärmbelastung führt, der ÖV wird ausgebremst, was hohe Kosten verursacht, und die Lebensqualität der grossen Mehrheit sinkt. Dass das Gewerbe wegzieht und ausgestorbene Innenstadtquartiere hinterlässt, scheint die Verantwortlichen nicht zu interessieren. Zumindest die Kriminellen dürften sich darüber freuen.

Besonders stossend ist, dass eine eingereichte Initiative, die insbesondere aufgrund der Behinderung des ÖVs und der Blaulichtorganisationen eine Denkpause forderte, einfach ignoriert wird! Rotgrüne Visionen und Zwängerei sind offensichtlich wichtiger als Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenleben…

Quelle: Radio Top, 22.06.2022

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